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Von anderen lernen – „walk and talk“ der Bundesarbeitsagentur in Deutschland

Die Agentur für Arbeit startet in einigen Bundesländern gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern die Offensive «Walk and Talk» für gute Beratung.
Im Rahmen eines kleinen Spazierganges – dem sogenannten Walk and Talk – stehen die Experten für viele Fragen und Gespräche rund um die Themen Berufsorientierung, Ausbildung und Bewerbung zur Verfügung.

Hinter dieser dienstleistungsorientierten Aktion steht die Absicht, unverkrampft Ideen auszutauschen. Alternativen können aufgezeigt, Tipps angesprochen und Transparenz geschaffen werden. Die Akteure kommen damit, «ganz anders ins Gespräch. Es entspricht dem Zeitgeist: Raus aus den Räumen, in die Natur und auf die Strasse.

Das Beispiel aus Deutschland ist ein interessanter Versuch, den Informationsrückstand aufzuholen und ein Vertrauen in die Institutionen aufzubauen.
In Mainz sind besonders Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen. Sie haben die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten sowie Ausbildungs- und Karrierewege zu informieren.

In Marburg gilt der Walk and Talk den Fachkräften. Die Bemühungen, Fachkräfte in der Region zu halten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ist koordiniert.
zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt sind gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte unerlässlich.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:
Die Corona-Krise mit dem Lockdown und die anschliessende, langsame Wiederaufnahme der Aktivitäten, setzt jetzt gerade Menschen besonders zu, die auf der Stellensuche sind.
Die Verunsicherung ist hoch. Es braucht ein gemeinsames Bemühen, um Informationen gut zu vermitteln, Ressentiments abzubauen und vorhandene Möglichkeiten aufzuzeigen.
Jede gute Idee und neue Initiative ist zu begrüssen. Viele warnen ja davor, in die «alten Muster» zu fallen und sich aus Angst zurückzuhalten. Wir begrüssen es, Stellensuchende Fach- und Führungskräfte gerade jetzt mit vielen neuen Unterstützungen zu informieren und zu begleiten. Stellensuche nach der Krise ist schwieriger und langwieriger und gute Begleitung kann die notwendigen Schritte aktivieren.
Die Corona-Krise hat mit einem Schlag Digitalisierungsdefizite in den Blick gerückt: Überlastete Netze, fehlende Konzepte, Organisationen, die auf virtuelle Prozesse nicht vorbereitet waren. Jetzt dreht sich die Welt weiter und stellensuchende Personen aus der Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte müssen sich zurecht finden.

Es braucht Antworten auf die Fragen, ob der eigene Beruf morgen noch die gleiche Relevanz hat, so wie heute und gestern. Es sind die Fragen, wie das Arbeits- und Berufsleben in der Zukunft gestaltet wird, wo die passende Aus- oder Weiterbildung gefunden wird, oder ob eine völlige Neuausrichtung sinnvoll ist. Auch wenn Stellensuche länger dauert, es lohnt sich immer, sich gut darauf einzustellen.