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Informationen zum Thema Corona-Virus

Aktueller Stand Netzwerk Kadertraining

Gemäss den aktuellen Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit BAG, dem AWA Aargau und dem AWA St. Gallen sind Schulungsangebote nicht von einem Veranstaltungsverbot betroffen.

Alle Assessments, Coachings und Kurse von Netzwerk Kadertraining finden gemäss Einladungsschreiben vor Ort statt.

Die Möglichkeit, datenschutzkonform in allen unseren Massnahmen virtuell zu arbeiten, ist technisch bei Netzwerk Kadertraining eingerichtet. Wir können allerdings nicht selbst entscheiden, dass wir mit unseren Teilnehmenden so arbeiten. Das wird erst möglich, nach der offiziellen Zusage durch die zuständigen Stellen bei den Ämter für Wirtschaft und Arbeit möglich. Die Prüfung haben wir erbeten.

Damit in den Veranstaltungen von Netzwerk Kadertraining das Risiko einer Ansteckung möglichst gering ist, haben wir im folgenden Massnahmen für die Durchführung vor Ort festgelegt.

Massnahmen zum Schutz

Kurse bis zur maximalen Teilnehmendenzahl von 10 Personen werden in den regulären Räumen von Netzwerk Kadertraining durchgeführt.

Kurse mit mehr als 10 Teilnehmenden werden in zugemieteten grösseren Räumen durchgeführt.

In allen Räumen wird die Tischanordnung so vorgenommen, dass sich Teilnehmende nicht gegenüber sitzen und genügend Abstand zueinander haben.

Nach wie vor halten wir uns auch an die vom BAG empfohlenen Verhaltensregeln sowie die Empfehlungen für die Arbeitswelt:

Vorgehen bei Krankheitssymptomen

Sollten Sie während eines Kurstages Husten, Fieber, Hals- oder Gliederschmerzen haben, gehen Sie bitte in Absprache mit der Kursleitung nach Hause und konsultieren telefonisch Ihre Ärztin / Ihren Arzt. Bitte informieren Sie die Kursleitung über das Ergebnis, damit in Absprache mit dem AWA nötigenfalls weitere Massnahmen ergriffen werden können.

Umgang mit Absenzen

Coronavirus, Nichtteilnahme an einer arbeitsmarktlichen Massnahme

Vier Konstellationen sind zu unterscheiden:

 1.  Die versicherte Person gehört einer Risikogruppe (-> Wer ist besonders gefährdet und muss deshalb besonders geschützt werden?an und könnte sich in einer arbeitsmarktlichen Massnahme anstecken.
  • Macht die versicherte Person geltend, einer Risikogruppe anzugehören und deshalb nicht weiter teilnehmen zu wollen, kann die versicherte Person eine bereits laufende arbeitsmarktliche Massnahme vorzeitig beenden, wenn die gesundheitliche Vorbelastung gegenüber der Kursleitung durch ein geeignetes Dokument belegt wird.
  • Die Kursleitung gibt eine Kopie des Dokuments an das RAV weiter.
  • Ein Arztzeugnis wird nicht verlangt. Ohne eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besteht keine Veranlassung, von einer Arbeitsunfähigkeit auszugehen.
  • Die Absenz gilt als entschuldigt und führt weder zum Bezug von Taggeldern nach Art. 28 AVIG noch zu einer Sanktion.
  2.  Die versicherte Person ist arbeitsunfähig oder hält sich selbst für arbeitsunfähig und bleibt der Massnahme fern.
  • Die Arbeitsunfähigkeit wird in der AM-Bescheinigung als solche vermerkt.
  • Die versicherte Person bezieht Taggelder nach Art. 28 AVIG.
  • Dauert die Absenz nicht mehr als drei Tage, ist kein Arztzeugnis zu verlangen.
  • Die versicherte Person hat ab dem vierten Tag ein Arztzeugnis vorzulegen (AVIG- Praxis AMM A69).
  • Macht die versicherte Person glaubhaft, kein Arztzeugnis erhalten zu können, wird für eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 14 Tagen auf die Vorlage eines Arztzeugnisses verzichtet.
 3.  Die versicherte Person muss auf Anordnung in Quarantäne (oder zuhause) bleiben und kann deshalb nicht an der Massnahme teilnehmen.
  • Die versicherte Person muss die Anordnung der Quarantäne nachweisen.
  • Die Absenz ist entschuldigt und führt zu keiner Taggeldeinbusse.
 4.  Die versicherte Person nimmt aus Angst vor Ansteckung nicht an der Massnahme teil.
  • Die Absenz ist unentschuldigt und führt zu einer Einstellung von Taggeldern, sofern nicht glaubhaft gemacht wird, einer Risikogruppe anzugehören.

Für Teilnehmende im Kanton St. Gallen gelten folgende, weitergehende Bestimmungen:

Sollte auf Grund der Krankheit die Absenz länger als drei Tage dauern, muss ein Arztzeugnis vorgelegt werden (an Kursleitung/Coach und Personalberatung).

Sind Teilnehmende gezwungen, auf Grund von Betreuungspflichten zu Hause zu bleiben, sind max. fünf Tage möglich. Dies bedeutet eine Abweichung unserer Praxis und gilt nur in Zusammenhang mit der aktuellen Situation. Sollte eine längere Absenz nötig sein, muss mit der Personalberatung (Kurse) das Gespräch gesucht werden. Absenzen in Zusammenhang mit Betreuungspflichten werden in der AM-Bescheinigung als entschuldigte Absenzen erfasst.

Alle Informationsquellen auf einen Blick

Bundesamt für Gesundheit BAG – so schützen wir uns

Bundesamt für Gesundheit BAG – Empfehlungen für die Arbeitswelt

Kanton Aargau – Corona-Virus – das wichtigste im Überblick

Kanton St. Gallen – Coronavirus