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Die Lernkultur muss sich verändern

Barbara Josef von 5t09 schreibt im Blog vom KV Schweiz unter dem Titel: Die Lernkultur muss sich verändern, dass wir die Zeit im Büro als Quality Time zum Ideen- und Wissensaustausch nutzen sollten. Sie beschreibt, wie enorm motivierend es ist, wenn man von- und miteinander lernt.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Wir teilen diese Meinung. Kontinuierliches Lernen findet immer statt, nicht nur in dafür festgelegten Settings, sondern ist nahtlos in den Arbeitsalltag integriert. Auch wenn wir es nicht als Lernen erkennen oder bezeichnen, die heutige Zeit bringt uns immer wieder in Situationen der Veränderung – und sich im veränderten Umfeld zurechtzufinden ist Lernen.

Wenn wir dieses Lernen so annehmen und untereinander die neuen Erkenntnisse teilen, dann bedeutet das in aller Konsequenz, dass jeder Lernende auch gleichzeitig zum Lehrenden wird. Das Ideal im Unternehmen ist ein ständiger Wissensaustausch. Mitarbeitende erfahren untereinander neue Dinge und können sich so ihre Trainings und ihre Wissenserweiterung bewusst selbst erstellen.

Lernkultur kann man nicht herstellen oder verordnen, sondern sie nur ermöglichen. Wichtig dafür ist der Möglichkeitsraum, der dafür geschaffen wird, in dem die Individualität und unterschiedliche Persönlichkeit aller Mitarbeitenden eine hohe Wertschätzung erfahren. Genau das ist die Herausforderung im Ideen- und Wissensaustausch. Wir haben das alle schon erlebt: Manche stehen Innovationen sehr offen gegenüber, während andere zunächst misstrauisch sind.

Stellen Sie sich bei der Stellensuche darauf ein:
Prüfen Sie, ob Sie sich als sogenannter „Early Adopter“ beschreiben, als eine Person, die auch andere Mitarbeiter dazu angeregt, Neues auszuprobieren und zu lernen.
Es lohnt sich, seine eigenen Gedanken über die ganz persönliche Lernkultur zu machen. Es kann sein, dass Sie damit sehr gut punkten im Rennen um eine neue Stelle.
Bringen Sie ihre Lernfreude und die vergangenen Erfahrungen von innovativem Denken und Handeln mit ins Gespräch ein und prüfen Sie auch ganz genau, ob das im von Ihnen angestrebten Zielunternehmen ein gesuchter Wert ist. Fragen Sie ungeniert und direkt. Sprechen Sie an, wie Sie Lernen und Veränderungen in Ihre tägliche Arbeit integrieren können. In offener Kommunikation gemeinsam Lösungen finden, das ist die neue Art der gelingenden Zusammenarbeit.