/* */
Suche

Corona verändert den Arbeitsalltag – Vergleich DACH-Region

In einer aktuellen Visable-Umfrage im DACH-Raum, Deutschland, Österreich, Schweiz gaben über die Hälfte aller Befragten (54%) an, die Digitalisierung in ihren Unternehmen nun stärker voranschreiten.

Die letzten Monate der Corona-Krise haben es deutlich gemacht: Nichts ist
selbstverständlich oder sicher oder gar vorhersagbar. Selbst die eigene Stelle kann morgen schon aufgekündigt werden.

Lesen Sie die Umfrage-Ergebnisse

Netzwerk Kadertraining meint dazu

Wenn sich die Unternehmen verändern, verändern sich die Menschen, die in den Organisationen zusammenarbeiten. Unternehmen suchen vermehrt nach Personen, die ihr Potenzial entfalten wollen und können. Viele Verantwortliche überdenken ihre eigene Organisation. Sie sind bereit, in vielem neu zu denken. Das verändert auch die Rekrutierungsprozesse. Wer sich jetzt um eine neue Stelle bemüht, muss mit diesen Veränderungen klarkommen und sich mutig offen und transparent in seiner Leistung darstellen können. Es ist gut, vorbereitet zu sein.

Sie sind gut vorbereitet, wenn Sie auf diese Fragen Antworten finden.

  • Klarheit über die eigenen Bedürfnisse:
    Was will ich wirklich in meinem Beruf, Karriere und Leben erreichen?
  • Formulierung der eigenen Kompetenzen:
    Was kann ich heute wirklich und wie beschreibe ich das?
  • Bereitschaft zum lebenslangen Lernen:
    Wo, wie und womit und wozu erweitere ich mein Wissen?
  • Wissen, wie ich am Arbeitsmarkt Nutzen stifte:
    Was habe ich zu bieten, wie kann ich das verständlich formulieren?
  • Überblicken, wo meine Kompetenzen benötigt werden:
    Wie recherchiere ich am Markt und erkennen meine Chancen?

Dann sollten die Bewerbungsunterlagen so gut vorbereitet sein, dass Sie direkt losgelegen können. Vergessen Sie nicht zwei weitere, wichtige Strategien: Bewerbung mit aussagekräftigen Profile bei XING und LinkedIn unterstützen und das Netzwerk für zielführende Schritte nutzen.

Studie, Umfragen, Berichte zeigen oft unmissverständlich auf, dass heute in fast jedem Arbeitsfeld ganz besondere Herausforderung bestehen. bringen und halten Sie ihre eigenen Qualifikationen unbedingt auf dem neuesten Stand.

Da hilft der Slogan: „Werde CEO deines Lebens!“

Das gilt immer mehr und mehr darüber finden Sie hier:

Beat Bühlmann: „Werde CEO Deines eigenen Lebens
Privat- und Berufsleben auf eine sinnvolle und nachhaltige Weise verbinden“

Mitarbeiter werben Mitarbeiter: Benchmarkstudie von Firstbird

Firstbird, ein international agierendes Unternehmen, bringt mit einem digitalen Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm den Unternehmen erweiterte Möglichkeiten, gute Kandidatinnen und Kandidaten zu finden.
Sie unterstützen, dass Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden und Empfehlungen zum erfolgreichen Rekrutierungskanal in den Firmen avancieren.

Hier geht’s zur Studie als Download bei firstbird

Netzwerk Kadertraining meint dazu

Jede Person, die auf Stellensuche ist, darf diese gute Möglichkeit der Mitarbeitenden-Empfehlung nutzen und sich die Unterstützung des eigenen Netzwerkes sichern. In vielen Unternehmen sind die Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme bereits fixer Bestandteil der Recruiting-Strategie.

In der Benchmarkstudie beschreibt Firstbird die Vorteile dieser Programme und zeigt, auf wie Unternehmen diese Erfolgsstrategie im Recruiting einsetzen.

Dieses Wissen ist unschätzbar wertvoll, wenn sich Menschen überlegen: „Soll ich eine Person in meinem Wunschunternehmen ansprechen und fragen, ob sie ein Empfehlungsprogramm haben und soll ich fragen, er oder sie mich empfehlen kann.“

Tun Sie das auf jeden Fall und sammeln Sie aus dieser Studie auch das Wissen, wie Unternehmen im Falle von Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter Programmen vorgehen.

Haben Sie den Mut, sich mit ihren Kompetenzen, Erfahrungen und Potenzialen zu zeigen. Vielleicht gibt es gerade bei Ihrem Wunschunternehmen ein Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Stellensuche und bei der Umsetzung Ihrer Strategien.

ZHAW-Studie: Entwicklungsoptionen im Bankfach

Die Studie «Berufliche Entwicklungsoptionen für
Professionals in der Bankenbranche» der ZHAW School of Management and Law und des Zürcher Bankenverbands bringt positive Impulse fürs Bankenpersonal.

Zum Inhalt:
Das Bankgeschäft befindet sich in einem grundlegenden Wandel und Bankmitarbeitende, die auch künftig erfolgreich sein wollen, müssen sich an der Zukunft ausrichten, ihre Kompetenzen reflektieren und weiterentwickeln.

Die Studie zeigt nicht nur Spannungsfelder auf, sondern leitet aus diesen auch im Sinne von Umsetzungsempfehlungen ganz konkrete Lösungsansätze ab.

Hier geht’s zur vollständigen Studie der ZHAW School of Management and Law.

Hier gelangen Sie zur Zusammenfassung der Studie.

Lesen Sie hier, was der Zürcher Bankenverband zu Studie meint:
https://zuercher-bankenverband.ch/zhaw-studie-entwicklungsoptionen-im-bankfach/

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Alle Mitarbeitenden, ob bei Banken oder in anderen Branchen müssen zu den bereits erworbenen Kompetenzen immer wieder neue dazu lernen. Das befähigt Fach- und Führungskräfte auch dazu, in verschiedenen Bereichen tätig zu sein. Das heisst, dass alle, die sich nicht nur primär auf eine definierte Funktion hin ausgebildet haben, werden grössere Chancen am Arbeitsmarkt haben.
Es ist eine Einladung an die Menschen, sich mit sich selbst und seinen Fähigkeiten und Ressourcen auseinander zu setzen und sich darin genau kennen zu lernen. Der nächste Schritt ist es, sich aktiv mit den verändernden Rahmenbedingungen auseinander zu setzen, um dann auch zu sehen, in welchen Bereichen die eigenen Kompetenzen neu und nutzbringend eingesetzt werden können, oder auch zu erkennen, was die nächsten Lern- und Ausbildungsschritte sein können.
Der wichtige Aspekt ist jeden Fall: selbst aktiv werden und nicht warten.

Lernen im digitalen Zeitalter – eine Frage der Haltung

Das haben wir gerne gelesen und für Sie aufbereitet:

Aus dem Unterricht des CAS “Digital Leadership” mit Dozentin Barbara Josef, berichter Igor Garcia, Student in ebendiesem CAS im Blog der HWZdigital.ch

Lesen Sie die gute und spannende Zusammenfassung und Reflexion über das Lernen und die Frage, was notwendig wird, wenn wir in der heutigen Arbeitswelt immer und überall Neues erlernen müssen. Wir dürfen die Frage der Haltung nicht mehr ausblenden.

Upskilling Race: Es geht um Haltung, nicht um Kompetenzen»

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Diese Zusammenfassung von Lernerfahrungen gibt Menschen, die in Veränderungssituationen sind, einen sehr guten Einblick in das, was für sie selbst rund um das Lernen notwendig werden kann. Gerade bei der Stellensuche ist es wichtig, sich über seine eigene Lernhaltung klar zu werden und sich diesen Fragen zu stellen:

Welche Lernhaltung ist für das Lernen im digitalen Zeitalter nützlich.

Eine Antwort darauf ist im Begriff der Lernagilität zusammengefasst.
Die Lernagilität ist eine Metakompetenz, die uns erlaubt, immer wieder selbst neue Fähigkeiten anzueignen und im Fluss des Lernens zu bleiben.

Zwei der wichtigen Grundvoraussetzungen dafür sind Selbstverantwortung und Selbstorganisation. Man wird selbst zum Treiber und Ermöglicher für das eigene Lernen. Der beste Weg, um sich zielgerichtet und schnell weiter zu entwickeln.

Lernen findet nicht nur innerhalb von Organisationen nach deren Regeln statt. Die Verantwortung für Lernen ist in der Hand jedes einzelnen Menschen.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Einstellung zum Lernen und zur Veränderung im Menschen selbst positiv verankert ist. Allein die Reflexion über das, was wir so über unser Lernen und unsere Kraft, Neues zu erkennen und zu integrieren, wissen, hilft den Weg zur Lernagilität zu ebnen.

Unter dem Begriff Lernagilität wird die Fähigkeit zusammengefasst, bei sich selbst neue Erfahrungen so zu nutzen und zu vernetzen, um damit sehr rasch neue und effektive Verhaltensweisen zu entwickeln und in die Praxis einsetzen zu können.

Lernagilität wurde als Begriff vor fast 20 Jahren in Amerika geprägt. Anfangs wurde Lernagilität vor allem im Zusammenhang mit dem Thema Leadership gemessen.

Gefragt wurde danach, wie sich die Person mit ihrer eigenen Veränderungsqualität in Neugier, Experimentierfreude und Offenheit zeigt.

Der zweite Blick wird auf dem Umgang mit Komplexität gelegt. Wie gelingt es der Person mit undeutlichen Sachverhalten umzugehen.

Zum dritten wird Wert daraufgelegt, wie die Person mit anderen zusammenarbeitet, wie konstruktiv sie mit den unterschiedlichen Hintergründen und Meinungen anderer umgeht.

Der weitere Punkt betrifft den Umgang mit Ergebnissen im Hinblick darauf, ob die Person stets versucht, das beste Ergebnis auf die beste Art und Weise zu erlangen.

Nicht zuletzt ist der Blick auf die Selbstreflexionskraft wichtig. Personen mit einer hohen Reflexionskraft stärken damit dauernd ihr Selbstbewusstsein, kennen sich selbst und die eigenen Denkstrukturen und Verhaltensweisen sehr gut und sind sich bewusst, dass sie in vielen Bereichen immer besser werden können.

Bleiben Sie lernagil.

Lernen und Arbeiten sind untrennbar verbunden

Provokante Behauptung?
Wir denken Nein!

Es ist gelebte Realität in den Unternehmen. Viele haben das in ihrem Arbeitsumfeld erkannt. Das gestern Gelernte reicht bei weitem nicht mehr aus. Es gilt immer mehr, immer schneller und immer nachhaltiger zu lernen.

Wie kann das gelingen, ohne Überforderung und Ausgrenzung?
Ein Weg ist es, eine Unternehmenskultur zu etablieren, die Arbeiten und Lernen vereint. Das ist ein erster guter Schritt, damit Veränderungen und Weiterentwicklung von allen begrüsst werden können. Wenn es zur Selbstverständlichkeit wird, sich miteinander den neuen Aufgaben zu widmen, wenn Wissen geteilt wird und jede Person sich den eigenen bewussten und unbewussten Kompetenzen gewahr wird, dann wird viel möglich.

Ein Ansatz ist der Blick auf Echtzeitlernen.
Lernen, das im Kontext der Arbeit stattfindet ist der Schlüssel. Wenn Mitarbeitende situativ ihre Kompetenzen erkennen und erweitern, die sie gerade für die aktuelle Aufgaben benötigen, ist das nicht als Defizit zu werten. Es ist der Lernschritt, der für das Businessergebnis den relevanten Beitrag leistet. Das ist Echtzeitlernen auf der Basis eines ganzheitlichen Weiterentwicklungsansatzes: Nicht auf Vorrat lernen und eintrichtern, sondern an der Problem- und Aufgabenstellung lernen und wachsen – und das Wissen teilen.

Lesen Sie mehr über Echtzeitlernen im Artikel von Ulrike Clasen bei morethandigital:
Traditionelles Lernen reicht nicht – Echtzeitlernen fördert Transformationsprozesse

Spannende Hinweise von Haufe über die Bedeutung und den Erfolg eines ganzheitlichen Weiterentwicklungsansatzes im kostenloses Whitepaper.
Laden Sie sich das Whitepaper hier herunter

Die Lernkultur muss sich verändern

Barbara Josef von 5t09 schreibt im Blog vom KV Schweiz unter dem Titel: Die Lernkultur muss sich verändern, dass wir die Zeit im Büro als Quality Time zum Ideen- und Wissensaustausch nutzen sollten. Sie beschreibt, wie enorm motivierend es ist, wenn man von- und miteinander lernt.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Wir teilen diese Meinung. Kontinuierliches Lernen findet immer statt, nicht nur in dafür festgelegten Settings, sondern ist nahtlos in den Arbeitsalltag integriert. Auch wenn wir es nicht als Lernen erkennen oder bezeichnen, die heutige Zeit bringt uns immer wieder in Situationen der Veränderung – und sich im veränderten Umfeld zurechtzufinden ist Lernen.

Wenn wir dieses Lernen so annehmen und untereinander die neuen Erkenntnisse teilen, dann bedeutet das in aller Konsequenz, dass jeder Lernende auch gleichzeitig zum Lehrenden wird. Das Ideal im Unternehmen ist ein ständiger Wissensaustausch. Mitarbeitende erfahren untereinander neue Dinge und können sich so ihre Trainings und ihre Wissenserweiterung bewusst selbst erstellen.

Lernkultur kann man nicht herstellen oder verordnen, sondern sie nur ermöglichen. Wichtig dafür ist der Möglichkeitsraum, der dafür geschaffen wird, in dem die Individualität und unterschiedliche Persönlichkeit aller Mitarbeitenden eine hohe Wertschätzung erfahren. Genau das ist die Herausforderung im Ideen- und Wissensaustausch. Wir haben das alle schon erlebt: Manche stehen Innovationen sehr offen gegenüber, während andere zunächst misstrauisch sind.

Stellen Sie sich bei der Stellensuche darauf ein:
Prüfen Sie, ob Sie sich als sogenannter „Early Adopter“ beschreiben, als eine Person, die auch andere Mitarbeiter dazu angeregt, Neues auszuprobieren und zu lernen.
Es lohnt sich, seine eigenen Gedanken über die ganz persönliche Lernkultur zu machen. Es kann sein, dass Sie damit sehr gut punkten im Rennen um eine neue Stelle.
Bringen Sie ihre Lernfreude und die vergangenen Erfahrungen von innovativem Denken und Handeln mit ins Gespräch ein und prüfen Sie auch ganz genau, ob das im von Ihnen angestrebten Zielunternehmen ein gesuchter Wert ist. Fragen Sie ungeniert und direkt. Sprechen Sie an, wie Sie Lernen und Veränderungen in Ihre tägliche Arbeit integrieren können. In offener Kommunikation gemeinsam Lösungen finden, das ist die neue Art der gelingenden Zusammenarbeit.

Digitales Bewerbungsgespräch – So überzeugen Sie am Bildschirm

Die digitale Rekrutierung ist auf dem Vormarsch. Viele Firmen setzen neu bei Bewerbungsgespräche auf Videokonferenzen und werden ihre Stellen digital besetzen.

Vom ersten Interview über digitale Assessments bis zum Kennenlernen vom Team – alles kann virtuell organisiert werden. Schon lange setzen grosse Unternehmen auf Remote Recruiting. Nun folgen auch die kleinen und mittleren Unternehmen. Seit der Zeit der Arbeit im Homeoffice sind die Menschen geübter im Einsatz der digitalen Kommunikationsinstrumente und die Mitarbeitenden schätzen die Vorteile der schnellen und effektiven Kommunikation. Sie setzen die Erfahrungen um, die sie in den Videokonferenzen und der virtuellen Arbeit gesammelt haben. Digitalisierte Prozesse können deutlich effizienter und transparenter sein, auch der Rekrutierungsprozess.

Netzwerk Kadertraining meint dazu

Wir sind überzeugt, sich eine Mischform aus Videogesprächen und persönliche Treffen etablieren wird. Viele Entscheider in den Unternehmen kombinieren ganz nach den Bedürfnissen für die Stellenbesetzung. Sie wollen flexibel bleiben und wählen das Beste aus beiden Welten aus.

Rekrutierung wird virtueller, darauf müssen sich die Kandidatinnen und Kandidaten einstellen.

Wie sich die Menschen auf die Interviews am besten vorbereiten und was es zu beachten gibt,dazu gibt es immer wieder viele Hinweise und Ratschläge.

Lesen Sie hier die im Organisator veröffentlichten Tipps von Matthias Mölleney Leiter Center for Human Resources Management & Leadership an der HWZ

Das gute Beispiel: Beschleunigter Bildungsweg in anerkannten Abschlüssen

Im Kanton Aargau können Fach- und Führungskräfte, die stellensuchend oder in Kurzarbeit beim RAV angemeldet sind, von einem schnellen Zugang zu Bildung mit Diplom und Abschluss profitieren.

Mit dem Anerkennungsverfahren von Informa wird ermöglicht, schnell und unkompliziert die Anerkennung der beruflichen Praxis in der Zulassung zu verkürzten Studiengängen zu erlangen.  Auch nachgewiesene Praxiserfahrungen im Einsatz in der Lokalpolitik, in Schulpflege, Armee und Vereinsleben können dabei angerechnet werden.

Simon Bühler stellt im Blick-online vom 12.8.20 das Model-F von Informa vor. Erfahren Sie mehr.

Hier geht’s direkt zur Website von Model-F

Chancengleichheit und Inklusion

Seit Juni 2019 steht das weiterentwickelte Modell F für die Chancengleichheit in der Weiterbildung auf der gesamten Stufe Tertiär. Das heisst in Weiterbildung in der Höheren Berufsbildung, an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen sowie an Universitäten und ETH.

Damit wird die Vereinbarkeit von Weiterbildung mit allen anderen Lebensbereichen möglich und für viele Menschen, denen vorher dieser Weg zur Weiterbildung verschlossen war, öffnen sich neue Perspektiven.

Das sind oft Menschen, die mitten im Leben stehen, ein Unternehmen aufbauen, Kinder betreuen, von der Digitalisierung betroffen sind, den Beruf wechseln wollen oder müssen, arbeitslos oder 50+ sind oder sich in einer Polit-, Militär- oder Sportkarriere befinden.

Christian Kolbe beschreibt im Blick-online vom 12.8.20 einen klassischen Fall für Weiterbildung nach Modell F – Ein Karriere auf der Basis grosse Erfahrung, aber keine Diplome. 

Bildungsunternehmen und Kantone als Partner von Model-F

Bisher sind in der Deutschschweiz insgesamt acht Weiterbildungsinstitutionen mit im Boot. Sie bieten anerkannte Abschlüsse und Diplome für die Fachgebiete Technik, Informatik, Bau, Detailhandel und KV an.

In drei weiteren Kantonen, Bern, Zürich und Thurgau ist das Anerkennungsverfahren ebenfalls eingesetzt und es können die verkürzten Bildungs- und Studiengänge besucht werden.

Das sagen  Thomas Buchmann, Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aargau und Marietta Frey, Teamleiterin Standortentwicklung/ Standortförderung Departement Volkswirtschaft und Inneres, Kanton Aargau dazu.

Die Schweiz braucht mehr Fachkräfte

Das Anerkennungsverfahren wird vom SECO unterstützt. Damit können auch immer mehr Unternehmen, die dringend gesuchten gut ausgebildeten Fach- und Führungskräfte mit  aktuellen Skills und Diplomen in der Schweiz finden oder die  Weiterbildung ihrer eigenen Mitarbeitenden mitunterstützen.

Für die Unternehmen ist diese neue und angepasste Weiterbildungsmöglichkeit sehr interessant. Ihre Mitarbeitenden besuchen nur diejenigen Module, die sie wirklich brauchen. Damit wird die Ausbildung günstiger. Doch nicht nur das zählt. Die Anerkennung des Erfahrungswissens ist eine grosse Wertschätzung. Das erfahren die Menschen in dieser Form der Weiterbildung.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Wir unterstützen diese guten Möglichkeiten. Unsere Erfahrungen sind positiv. Menschen, die ungewollt im beruflichen Veränderungsprozess stehen, profitieren vom Model-F. Lebenslanges Lernen rückt in den Zeiten der Veränderung und Stellenlosigkeit wieder in den Vordergrund. Ein Zugang zu Weiterbildung, die lang gesammeltes Wissen, Erfahrung und Seniorität in das Anerkennungsverfahren mit einbezieht, steht offen und wird vom RAV unterstützt. Das öffnete für viele, selbst hervorragend qualifizierte,  stellensuchenden Fach- und Führungskräfte, neue Perspektiven.  

Auch wir durften Menschen begleiten, deren Beispiel anderen Mut machen. Denn genau diese Eigenschaft kann in der Zeit der Stellenlosigkeit verloren gehen. Oft liegen Aus- und Weiterbildung lange zurück. Die Menschen haben sich ihr Know How in der täglichen Arbeit erworben und waren so erfolgreich. Doch beim Stellenwechsel ist ein Diplom und ein Nachweis des erworbenen Wissens und der Fähigkeiten doch auch hilfreich.

Bei der Stellensuche kann der Hinweis auf die Weiterbildung, die man beginnen will, ein Vorteil sein. Wir raten zu vielen mutigen Schritten beim Finden einer neuen Stelle. Der Einstieg in eine Weiterbildung nach dem Modell-F ist ein mutiger und langfristig erfolgsversprechender Weg.

Informa richtet sich gleichermassen an Einzelpersonen und Unternehmen. 

Mit Label  Modell F ist es erstmals möglich, dass beim RAV gemeldete Stellensuchende während der Arbeitslosigkeit ohne Taggeldkürzungen  Bildungs- und Studiengänge belegen können. Sie können sich weiterbilden und eidg. anerkannte Abschlüsse erwerben. Das Studium lässt sich jederzeit ohne Angabe von Gründen unterbrechen und wieder aufnehmen. Die Vermittelbarkeit ist somit jederzeit gewährleistet.

Wird die Zukunft flexibler und digitaler – ohne Büro?

Unter dem Titel „Durch Corona in die Zukunft“, hat das Unternehmen Robert Half, als Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte, spannende Erkenntnisse über die zukünftige Arbeitswelt veröffentlicht.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Alle stellensuchenden Personen oder auch diejenigen, die sich erst seit kurzem mit den Gedanken rund um einen Stellenwechsel beschäftigen, müssen sich ganz intensiv mit der neuen Arbeitswelt auseinandersetzen. Mit den neuen Anforderungen und neuen Rahmenbedingungen. Vielleicht mit der Frage, was muss ich noch lernen, um da mithalten zu können, oder mit der Frage, wo soll ich hin wechseln, damit ich ein gutes und grosses Lern- und Aktionsfeld bekomme. Was immer auch die Ausgangssituation für den Stellenwechsel ist, es gibt nach Corona kaum ein zurück zum „Normal“ von gestern. Es gilt vielmehr:
„Die Zukunft gestalten und die Weichen neu stellen!“

Lesen Sie hier den Artikel von Robert Half

Von anderen lernen – „walk and talk“ der Bundesarbeitsagentur in Deutschland

Die Agentur für Arbeit startet in einigen Bundesländern gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern die Offensive «Walk and Talk» für gute Beratung.
Im Rahmen eines kleinen Spazierganges – dem sogenannten Walk and Talk – stehen die Experten für viele Fragen und Gespräche rund um die Themen Berufsorientierung, Ausbildung und Bewerbung zur Verfügung.

Hinter dieser dienstleistungsorientierten Aktion steht die Absicht, unverkrampft Ideen auszutauschen. Alternativen können aufgezeigt, Tipps angesprochen und Transparenz geschaffen werden. Die Akteure kommen damit, «ganz anders ins Gespräch. Es entspricht dem Zeitgeist: Raus aus den Räumen, in die Natur und auf die Strasse.

Das Beispiel aus Deutschland ist ein interessanter Versuch, den Informationsrückstand aufzuholen und ein Vertrauen in die Institutionen aufzubauen.
In Mainz sind besonders Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen. Sie haben die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten sowie Ausbildungs- und Karrierewege zu informieren.

In Marburg gilt der Walk and Talk den Fachkräften. Die Bemühungen, Fachkräfte in der Region zu halten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ist koordiniert.
zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt sind gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte unerlässlich.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:
Die Corona-Krise mit dem Lockdown und die anschliessende, langsame Wiederaufnahme der Aktivitäten, setzt jetzt gerade Menschen besonders zu, die auf der Stellensuche sind.
Die Verunsicherung ist hoch. Es braucht ein gemeinsames Bemühen, um Informationen gut zu vermitteln, Ressentiments abzubauen und vorhandene Möglichkeiten aufzuzeigen.
Jede gute Idee und neue Initiative ist zu begrüssen. Viele warnen ja davor, in die «alten Muster» zu fallen und sich aus Angst zurückzuhalten. Wir begrüssen es, Stellensuchende Fach- und Führungskräfte gerade jetzt mit vielen neuen Unterstützungen zu informieren und zu begleiten. Stellensuche nach der Krise ist schwieriger und langwieriger und gute Begleitung kann die notwendigen Schritte aktivieren.
Die Corona-Krise hat mit einem Schlag Digitalisierungsdefizite in den Blick gerückt: Überlastete Netze, fehlende Konzepte, Organisationen, die auf virtuelle Prozesse nicht vorbereitet waren. Jetzt dreht sich die Welt weiter und stellensuchende Personen aus der Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte müssen sich zurecht finden.

Es braucht Antworten auf die Fragen, ob der eigene Beruf morgen noch die gleiche Relevanz hat, so wie heute und gestern. Es sind die Fragen, wie das Arbeits- und Berufsleben in der Zukunft gestaltet wird, wo die passende Aus- oder Weiterbildung gefunden wird, oder ob eine völlige Neuausrichtung sinnvoll ist. Auch wenn Stellensuche länger dauert, es lohnt sich immer, sich gut darauf einzustellen.