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Bleiben Sie mit uns am Puls der Zeit und erfahren Sie, worauf es heute ankommt in Recruiting, Führung und Weiterbildung!
In unserem Blog publizieren wir News und Hintergründe aus Forschung, Arbeitsmarkt und der Arbeitswelt 4.0 sowie vielen weiteren Themen die wir in unsere Arbeit integrieren.

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Arbeiten im Jahr 2030:
Selbstmarketing im branchenfreien Markt

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung macht in der Studie „Der Digitale Wandel der Arbeitswelt und Herausforderungen für die Bildung“ (Für Eilige gibt es hier die Zusammenfassung) eine Bestandaufnahme der aktuellen Trends im Bereich Digitalisierung, destilliert daraus die entscheidenden Faktoren für erfolgreiches Arbeiten im Jahr 2030 und bespricht die Konsequenzen für das Bildungssystem. 

 

Update! von Joël Luc Cachelin

In der leicht lesbaren Lektüre «Update!» thematisiert Joël Luc Cachelin Reformideen im Bereich der Infrastruktur, der Sozialversicherungen, der Bildung oder der Verwaltung – um uns als Gesellschaft fit für die digitale Transformation zu machen. Damit bringt der Autor die Digitalisierung auf den Punkt und zeigt eine wertvolle Sammlung an Inspirationen für zukunftsträchtige Projekte auf.

Erfahren Sie hier im Interview mit Joël Luc Cachelin,  wie die Idee zum Buch entstanden ist, wie er in der Wissensfabrik weiterdenkt in neuen Wegen zu mehr Kooperation, weg vom konfrontativen Wettbewerb. Erfahren Sie auch, welche wichtigen Faktoren uns zur Neuorganisation zwingen.

Wie kam es zu der Idee des Buches, wie ist es entstanden?

Ich wurde nach Vorträgen und nach dem Erscheinen früherer Bücher immer wieder gefragt, was wir denn nun als Gesellschaft tun sollten, um mit der Digitalen Transformation zurecht zu kommen. Da habe ich mich entschieden, eine Sammlung von Updates zusammenzutragen, um die Gesellschaft fit für die Digitalisierung zu machen. Es geht mir dabei weniger um die Wahrheit als um das Anstossen der Diskussion. Wir dürfen das Changemanagement nicht alleine der Wirtschaft und der Technologie überlassen.

Wo sind schon erste gute Schritte in Richtung Update der Gesellschaft zu erkennen?

Dass wir in der Schweiz über das Grundeinkommen abstimmen konnten, zeugt schon über eine gewisse Reife. Aber das ist erst der Anfang. Ich freue mich auch über die Überlegungen die in Schulen oder auch in der Verwaltung in Gang kommen. Aber wir müssen mutiger werden, gerade im eGovernement oder auch in der Digitalisierung der AHV haben wir grossen Nachholbedarf.

Welche nächsten Fragen werden aufgeworfen, um die digitale Transformation zu bewältigen?

Sie konfrontiert uns zunehmend mit der Frage, was der Mensch in einer Welt voller Technik und Daten ist. Dieser Fragen lassen sich meiner Meinung nach nicht ohne Blick auf Gott, Religion und Metaphysik beantworten. In meinem neuen Buch «Internetgott»  (Vorbestellung bei Stänmpfli möglich) möchte ich deshalb genau diesen Fragen nachgehen.

Update! können Sie direkt hier bei Stämpfli bestellen 

Die Zukunft der Arbeit ist schon da 

New Work und Transformation

In fast allen Unternehmen und Branchen wird die „Digitale Transformation“ als eine der grössten Herausforderungen in der Zukunft genannt.

Beispielhaft werden die disruptiven Geschäftsmodelle von Uber und AirBnB gezeigt, die ganze Branchen so grundsätzlich verändern, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Doch nicht alle Unternehmen wollen ihre bestehenden Geschäftsmodelle zerstören und diese dann mit neuen Modellen ersetzen.

Vermehrt stellen sich die Unternehmen der wichtigen Frage, wie es gelingen kann, eine anregende, kreative und herausfordernde Innovationskultur zu etablieren. Sie suchen nach Antworten, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit Mitarbeitende genügend motiviert sind, neuartige Ideen, Prozesse oder Produkte zu entwickeln, und in einer Netzwerkstruktur erfolgreich zusammenarbeiten.

Wie gelingt Transformation?

Die Suche nach modernen Organisationsformen setzt den Fokus auf ein hohes Eigenverantwortungsbewusstsein bei den Mitarbeitenden und auf ein ebenso hohes Mass an Vertrauen durch ihre Vorgesetzten. Oder gar auf eine so starke Vertrauenskultur, die es zulässt, dass sich die Hierarchien auflösen.

Es taucht unweigerlich die Frage auf, ob für das Gelingen einer solchen Transformation als erstes und zwingend die notwendigen technischen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Oder ob es die bessere Variante ist, erst die Kultur für den Wandel zu schaffen.

Streng hierarchische Strukturen, die in Unternehmen so lange erfolgreich gelebt wurden, gaben Stabilität und Richtung. Das bewährt sich heute in vielen Unternehmensteilen oder ganzen Unternehmenssystemen nicht mehr. Das Prinzip der Führungskraft an der Spitze, die über die Geschicke aller Mitarbeiter entscheidet, hat schon lange seine Strahlkraft verloren.

Die Menschen in den Unternehmen sind in einem immer höheren Mass gut ausgebildet, es muss ihnen nicht alles vorgegeben oder gar befohlen werden. Sie sind bereit, Arbeit neu zu denken.

Wie wird neues Denken gefördert?

Den neuen Herausforderungen zu begegnen heisst nicht, Abteilungen um- oder neu zu strukturieren. Neues Denken muss zugelassen werden und es muss die Frage beantwortet werden, wie wir die Menschen dazu bringen, in Netzwerkstrukturen zu denken und über alle Abteilungsgrenzen hinaus zusammenzuarbeiten.

Es gab in der Vergangenheit schon erfolgreiche Unternehmen, bei denen die Mitarbeitenden selbstbestimmt mitentscheiden konnten. Heute stellt uns die Digitalisierung die Tools zur Verfügung, mit denen dieses neue Prinzip viel besser in den Arbeitsalltag integriert werden kann. Die sozialen Netzwerke und digitalen Kommunikations- und agilen Arbeitstools ermöglichen und fördern eine ganz neue Form der vernetzten Zusammenarbeit.

Das radikale neue Vor-Denken einer neuen Form der Zusammenarbeit einerseits und das konsequente Sammeln und Aufbauen von Wissen über die technischen Möglichkeiten andererseits sind die notwendigen Treiber des Transformationsprozesses.

Wie dann die Transformation für das einzelne Unternehmen gelingt, ist so verschieden wie das Unternehmen selbst. Es gibt viele Hinweise auf best practice und gelungene Wege. Doch jedes Unternehmen wird in langwierigen Abstimmungs- und Kommunikationsprozessen den eigenen Weg finden. Das klingt bisweilen nicht sehr agil, doch lassen wir uns nicht täuschen, diese Abstimmungsprozesse und Vernetzungen sind Wesensmerkmale der neuen Arbeitswelt.

Wie transformiert die Schweiz?

In einer gemeinsamen Studie zum Wandel von Organisationen in der Schweiz «Top-Management zwischen Digitalisierung und Arbeitswelt 4.0» legen Farner Consulting und die Universität St. Gallen eine Abgrenzung der Begriffe Digitalisierung und New Work Transformation vor.

Mit dem Begriff Digitalisierung bzw. digitale Transformation wird der grundlegende Wandel von Prozessen, Produkten, Dienstleistungen oder kompletter Geschäftsmodelle unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien beschrieben.

Unter dem Begriff New Work Transformation werden alle Formen der umfassenden Entwicklung weg von hierarchischen hin zu netzwerkartigen Formen der Zusammenarbeit in der Arbeitswelt 4.0 subsumiert.

Eine überraschende und zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass die New Work Transformation die erfolgreiche Digitalisierung von Unternehmen antreibt – aber nicht umgekehrt. Unternehmen, die keine Arbeitskultur 4.0 und Befähigung zu neuen Arbeitsformen etablieren, laufen Gefahr, mit ihren Digitalisierungsstrategien zu scheitern.

Die Top-Führungs-Prinzipien der New Work Transformation, empfohlen in der genannten Studie:

  • Entwicklung einer New-Work-Philosophie
  • Setzen konkreter Themenschwerpunkte
  • Gebündeltes Handeln im Netzwerk mit starken Gruppen
  • Top Management als Vorbild im Wandel
  • Prototyping, Experimentieren und Mut zum Scheitern etablieren
  • Entwicklung einer Arbeitskultur 4.0 – neue Führung + tradierte Werte
  • Mitarbeitende im Wandel aktiv involvieren

Diese Anregungen und das Digitale Manifest für die Schweiz von digitalswitzerland sind auch für Netzwerk Kadertraining die Richtschnur im jetzt eingeschlagenen Weg in der New Work Transformation. Wir wollen weg von starren Arbeitsmodellen, Anwesenheitspflicht im Büro und Hierarchiedenken. Damit wollen wir erreichen, dass die motivierten Mitarbeitenden bei uns bleiben, und das Wissen über innovative Prozesse, Digitalisierung und agiles Projektmanagement im Unternehmen gehalten werden kann.

Ulrike Clasen, Netzwerk Kadertraining

Agil, Mobil, Flexibel – Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0

«Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0» – Wie erleben Fach- und Führungspersonen den digitalen Wandel?

Die neuste Studie des IAP hat bei 600 Schweizer Fach- und Führungskräften nachgefragt, was sie unter Arbeitswelt 4.0 und Digitalisierung verstehen, was sie damit alles verbinden und wie sie den Wandel ganz persönlich erleben. Welche Erwartungen bestehen, welche Wünsche? Wer beurteilt die Veränderungen positiv, wer steht ihnen kritisch gegenüber?

Die Studie liefert eine umfangreiche Bestandsaufnahme und schafft einen Ausblick, wohin die Reise geht.

Female Business Resilienz
Das Geheimnis Ihrer persönlichen Exzellenz

Der Wandel in die Arbeitswelt 4.0 verlangt von uns ein Zukunftsbild, wie wir unsere Stärken einsetzen und selbstwirksam nutzen wollen. Im Seminar geht es um Sie und die Frage, wie Sie diesen Wandel nicht nur mitgehen, sondern aus Exzellenz und Selbstbestimmt heraus mitgestalten. Sie entscheiden, ob Sie die Veränderungen als Problem oder Chance sehen. Das Metamodell der Resilienz unterstützt Sie dabei.

Das Seminar von Ulrike Clasen am Donnerstag, 29. Juni 2017 in Dietikon bietet Ihnen:

  • Vertiefte Auseinandersetzung mit der Fähigkeit, die eigene Resilienz zu aktivieren
  • Mehr Vertrauen in die eigene Stärke und Entwicklung neuer Handlungsoptionen
  • Kreativer und produktiver Umgang mit dem dauerhaften Wandel und Veränderungen
  • Geschärften Blick auf Ihre persönlichen Handlungskompetenzen und Gestaltungsfähigkeit
  • Das eigene Potenzial steigern und damit weiter zur persönlichen Exzellenz finden.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Für Entschlossene direkt zur Anmeldung.

Inhalte:

  • Einführung in das Bambus-Prinzip® – mehr persönliche Stärke durch Beweglichkeit und Flexibilität
  • Aktuelle Erkenntnisse aus der Neuro-Biologie, der Gehirn- und Embodiment-Forschung
  • Der Resilienz-Zirkel als Selbst-Coaching-Tool zur Stress-Profilaxe – praktische Umsetzung
  • Vom Entweder-oder- zum Sowohl-als-auch-Prinzip – die Kompetenz für den Umgang mit uneindeutigen Situationen
  • Balance im Spannungsfeld zwischen Agilität und Stabilität – Persönliche Exzellenz mit Zukunftsbild für Erweiterung der Gestaltungskompetenz und Selbstbestimmtheit in der Arbeitswelt 4.0
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