Suche

Blogübersicht

Bleiben Sie mit uns am Puls der Zeit und erfahren Sie, worauf es heute ankommt in Recruiting, Führung und Weiterbildung!
In unserem Blog publizieren wir News und Hintergründe aus Forschung, Arbeitsmarkt und der Arbeitswelt 4.0 sowie vielen weiteren Themen die wir in unsere Arbeit integrieren.

  • Arbeitswelt 4.0
  • Bewerben
  • Assessment
  • Vorstellungsgespräch
  • Recruiting
  • Arbeitsmarkt
  • Videos
  • Networking
  • Ausbildung & Weiterbildung
  • Resilienz
  • Forschung & Lehre
  • Studien
  • Publikationen
  • Wirtschaftsnachrichten
  • KMU
  • Gelesen und Empfohlen
  • Testimonials
  • Testimonials gate2job
  • Testimonials Stao
  • Netzwerk Kadertraining

gesamter Blog
Bereit für die Zukunft? – die hybride Arbeitswelt bittet zu Tisch!

Bereit für die Zukunft? – die hybride Arbeitswelt bittet zu Tisch!

… aber welcher Tisch ist es, der Schreibtisch zuhause oder der Bürotisch im Office oder in der Bahn oder im Co-Working-Space – oder nehme ich am Küchentisch Platz?

Arbeiten, immer und überall, losgelöst von den alten, starren Formen, birgt grosse Chancen, aber auch Gefahren. Das haben wir in den letzten zwei Jahren lernen müssen, ob wir wollten oder nicht.
Jetzt geht es darum, dass wir uns alle noch besser in der hybriden Arbeitswelt zurechtfinden und lockerer werden im Umgang mit den Veränderungen, Neuerungen und Korrekturen.
Mit dem neuen Arbeiten kommen auch die neuen Begriffe, die wir kennen sollten. Wie zum Beispiel hier den Begriff «hybrid». Der beschreibt die Kombination aus Online-Phasen und Präsenzphasen. In der Arbeitspraxis steht «hybrid» für die Möglichkeit, in Präsenz und online gleich gut und effizient arbeiten zu können.

Davor steht dann schon der erste Stolperstein mit der ersten Frage: Kann ich zuhause oder unterwegs, wenn ich remote arbeite, wirklich auf alles zugreifen und in Ruhe und Konzentration die Aufgaben erledigen?
Die zweite Frage oder die zweite Herausforderung steht dann hinter den Begriffen «synchron» und «asynchron». Das heisst, arbeite ich gerade online an den gleichen Dingen oder arbeiten wir zeitversetzt, und vor allem, wie ist der Wechsel untereinander kommuniziert? Wann sehen wir uns, ist es online, ist es präsent? Wann tauschen wir Ergebnisse aus und wann ist Zeit für Fragen?
Die Verbindung Online-Zusammenarbeit und Präsenztreffen in der Kombination bietet für viele Arbeitsbereiche gute zeitliche Flexibilität. Zeitlich synchrone Termine sind wichtig, weil sie Verbindlichkeit und Austauschmöglichkeiten schaffen. Das kennen wir aus den Präsenzzeiten. Auch da waren wir pünktlich vor Ort, vorbereitet und konzentriert. Im Online-Arbeitskontext muss diese Arbeitsorganisation möglicherweise neu gelernt und verinnerlicht werden. Es ist eben nicht das gleiche, am Office-Tisch oder am Schreibtisch zuhause zu arbeiten.

Die Fragen, die sich im Arbeitskontext der hybriden Arbeit stellen, lassen sich nur miteinander klären. Die Zusammenarbeit muss immer wieder mit Rückfragen und Abstimmung untereinander in die für alle guten Bahnen gelenkt werden. Das stellt grosse Anforderungen an die eigenen Kompetenzen in Bezug auf Reflexions- und Vorstellungskraft und die Fähigkeit zur guten Kommunikation. Hand aufs Herz: Wie steht es um die persönliche Bereitschaft, die eigene, positive Haltung in Bezug auf die Remote-Arbeit zu entwickeln?

Natürlich braucht es die funktionierende Technik, die unterstützt, das Arbeiten einfacher macht und auch weiterentwickelt wird. Das sind die Herausforderungen, denen die Unternehmen und Organisationen gegenüberstehen. Sie müssen ihre Strategien und Strukturen laufend überdenken, um neue Systeme, Prozesse und Abläufe einzurichten. Davon entbindet uns niemand.

Und genau das ist auch notwendig für alle Mitarbeitenden, die sich in der neuen hybriden Arbeitswelt zurechtfinden müssen. Es bedeutet für sie ebenso, die eigenen erfolgreichen Strategien für den Umgang mit den neuen Arbeitsformen zu finden, die persönlichen Strukturen zu schaffen, die eigenen Systeme zu prüfen und für sich selbst neue Prozesse und Abläufe zu generieren. Da ist ein eben auch das so viel beschworene und verlangte «selbständige und eigenverantwortliche Denken und Handeln».

Wir wollen Mut machen, sich darauf einzulassen. Das hybride Arbeiten gehört zu den Arbeitsmodellen der Zukunft. Wer heute auf Stellensuche ist, darf auch genau darauf achten, wie dieses Modell in den Wunsch-Unternehmen umgesetzt werden. Gleichzeitig aber auch bereit sein, in solche Modelle einzusteigen und bereit dafür zu sein.

Zum Schmunzeln – Geschichten aus unserer Arbeitswelt

In einem unserer Online-Assessments in den letzten Wochen passierte es:
Im Bildschirm eines Teilnehmenden waren die streitenden Kinder im Hintergrund zu sehen, sie liefen immer wieder ins Bild. Die Wohnungs-Klingel war zu hören. Besucher und der Postbote machten sich bemerkbar. Der Ehepartner kam ins Bild, berichtete vom Eintreffen der Lieferung und stellte weitere Fragen. An konzentriertes Arbeiten war nicht mehr zu denken. Erst nach insgesamt 7 Abstimmungs- und Klärungsanrufen konnte seriöses Arbeiten beginnen.

An was erinnert uns das?
Ja, genau – an das Live-Video von Professor Robert Kelly mit der BBC aus dem Jahr 2017:

Vorsätze für das neue Jahr oder doch lieber nicht...?

Vorsätze für das neue Jahr oder doch lieber nicht…?

Wie immer und immer wieder, bringt ein neues Jahr neue «Gute Vorsätze» mit sich – oder ist es vielleicht nicht doch besser, das nicht zu formulieren?


Wie jedes Jahr stellt sich für viele die Frage, ist es eine gute Tradition, sich Vorsätze am Jahresanfang zu setzen, oder eher ein sinnloses Unterfangen, weil nach zwei bis drei Wochen dann doch alles wieder vergessen ist? Nun, wir finden, man kann es umwandeln und sich selbst und vielleicht auch anderen ein Versprechen geben. Ein Versprechen zum Beispiel, mit was man sich im gesamten nächsten Jahr beschäftigen will und an was man sich messen lassen will.
Wir als Unternehmen, Netzwerk Kadertraining machen das – für uns und unsere Mitarbeitenden, unsere Kundinnen und Kunden und unsere Auftraggebenden und Dienstleistenden.


Wir haben die Themen zusammengestellt, die uns im neuen Jahr 2022 begleiten werden und an deren erfolgreicher Umsetzung – für uns und unsere Kundinnen und Kunden – wir uns messen lassen wollen.

Flexwork in der Schweiz: Immer mehr Hochqualifizierte arbeiten temporär

Flexwork in der Schweiz: Immer mehr Hochqualifizierte arbeiten temporär

Entgegen weitverbreiteten Vorurteilen ist Temporärarbeit auch eine attraktive Arbeitsform für Hochqualifizierte. Das zeigt ein im Dezember 2021 veröffentlichtes Whitepaper von Swissstaffing auf.

Eine Befragung unter hochqualifizierten Temporärarbeitenden verdeutlicht die steigende Bedeutung dieser Beschäftigungsform für Fach- und Führungskräfte.

Temporärarbeit wird oft als gute Lösung angesehen. Die empirische Studie des Branchenverbandes swissstaffing dokumentiert, wie der heute noch kleine, exklusive Markt ein starkes Wachstum zeigt. Mehr als 600 hochqualifizierte Flexworker wurden durch das Institut gfs-zürich befragt.

Im Vordergrund der Befragung stand, welche besonderen Bedürfnisse und Anforderungen dieses Segment von Temporärarbeitenden im Vergleich zum klassischen Geschäft an den Personalverleih richtet.

Die unterschiedlichen und vielfältigen Motive für Temporärarbeit lassen sich auf einen Nenner bringen: Flexibilität bei gleichzeitiger sozialer Absicherung.

In Mangelberufen mit hoher Nachfrage, in hochspezialisierten Sektoren oder projektbezogenen Bereichen, schätzen die Firmen die Arbeit von hochqualifizierten, sogenannten Flexworkern, die wiederum im Gegenzug von hoher Flexibilität bezüglich Arbeitszeit und Arbeitsinhalten profitieren.

Die Studie zeigt auf, dass auf einer Skala von 0 bis 10, insgesamt 68 Prozent der Befragten, diese Arbeitsform mit Höchstwerten von 9 oder 10 einem Freund oder Bekannten weiterempfehlen würden.

Hochqualifizierte Temporärmitareitende können dort wirken, wo ihr Fachwissen am dringendsten gefragt ist. Damit springen sie, aus Sicht der Unternehmen, in die Lücke, die der Fachkräftemangel hinterlässt.

Lesen Sie hier mehr.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Besonders gefragt sind Temporärmitarbeitende in Pharmaindustrie, der IT oder im Gesundheitssektor.

Doch auch in vielen anderen Mangelberufen sind Unternehmen oft auf Temporärmitarbeitende angewiesen, um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten.

Wer jetzt auf Stellensuche ist, kann möglicherweise mit einem temporären Engagement die Flexibilität, Agilität behalten und gleichzeitig auch Professionalität als hochqualifizierte Fach- und Führungskraft zeigen.

Es wird in der neuen Arbeitswelt „normaler“ und „anerkannter“, diese Arbeitsform für sich zu wählen. Eine Prüfung der Option lohnt sich.

Studie zeigt: Beschäftigungsaussichten in der Schweiz auf historischem Hoch

Studie zeigt: Beschäftigungsaussichten in der Schweiz auf historischem Hoch

Dieses Ergebnis zeigt der ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer, dessen Befragung vierteljährlich bei mehr als 750 Personalverantwortlichen privater und öffentlicher Unternehmen in der Schweiz durchgeführt wird. Die Studie misst die Erwartungshaltung der Befragten bezüglich einer Zu- bzw. Abnahme der Beschäftigtenzahlen in ihrem Unternehmen für das jeweils folgende Quartal.

Das Ergebnis für das 1. Quartal 2022 zeigt: Der Schweizer Arbeitsmarkt hat die Folgen der Pandemie gut verdaut. Mit einem Nettobeschäftigungsausblick von 30% befinden sich die Einstellungsabsichten der Arbeitgeber auf einem historischen Hoch.

Von den positiven Aussichten profitieren in der Schweizer vor allem Arbeitnehmende im Bereich IT/Technologie, im Bildungs- und Gesundheitswesen und in der Primärproduktion. Je nach Region und Branche gibt es jedoch Unterschiede.

Der ManpowerGroup Employment Outlook Survey zeigt darüber hinaus, dass fast 50% der Schweizer Arbeitgeber Covid-19-Impfungen als Voraussetzung für die Rückkehr an den Arbeitsplatz in Betracht ziehen.

Lesen Sie hier die gut dargestellte Zusammenfassung.

Netzwerk Kadertraining meint dazu:

Wer jetzt auf Stellensuche ist darf sich darauf einstellen, das die Firmen und Organisationen gute und einsatzfreudige Mitarbeitende suchen.

Der Schweizer Arbeitsmarkt ist in Bewegung und es gibt wieder mehr Vakanzen.

Der vielbeschworene Fachkräftemangel ist schon in manchen Branchen und Bereichen ganz klar zu erkennen. Besonders kleinere und mittlere Unternehmen sind betroffen.

Das Anzeigenschaltverhalten in der Schweiz zwischen Januar und August 2021 zeigt, dass vor allemin 5 Berufsgruppen ein besonders hoher Bedarf an Mitarbeitenden bestand:

Quelle: Jobfile

Weitere Informationen vom Bundesamt für Statistik finden Sie hier.

Das bringt gerade für Stellensuche ab 45+ grosse Chancen. Die älteren Bewerbenden werden zu einer interessanten Zielgruppe.

Nicht nur, dass die Mitarbeitenden auch nach der Pensionierung weiter beschäftigt werden, damit das Fachwissen im Unternehmen bleibt, auch der Generationenmix im Team wird immer mehr als Vorteil und gute Voraussetzungen gesehen, den Wissenstransfer sicher zu stellen.

Im besten Fall können die langjährigen und älteren Mitarbeitenden ihre Erfahrungen weitergeben und gemeinsam mit den Jüngeren neue Techniken und Methoden ausprobieren und einsetzen.

Neue, aktualisierte Liste der Stellenmeldepflicht 2022

Neue, aktualisierte Liste der Stellenmeldepflicht 2022

In der jetzt aktualisierten Liste der meldepflichtigen Berufsarten, die am 01.01.2022 in Kraft tritt, sind fünf weitere Berufe aufgenommen.

Ab dem Jahr 2022 müssen auch Stellen für Fachkräfte in Marketing und Werbung, Grafik- und Multimediadesigner, Lackierer und verwandte Berufe sowie Reiseverkehrsfachkräfte gemeldet werden. Damit sind im neuen Jahr insgesamt 39 Berufsarten der Stellenmeldepflicht unterstellt.

Die Meldepflicht tritt in Kraft, wenn der Schwellenwert der Arbeitslosigkeit in diesem Berufszweig die 5 Prozent Hürde überschreitet.

Mit dem Check-Up 2022 können alle Interessierten einfach und schnell prüfen, ob Sie eine Stelle im meldepflichtigen Bereich suchen.

Was Unternehmen in der Stellenmeldepflicht tun müssen

Die Stellenmeldepflicht gilt seit Juli 2018 und wurde eingeführt, um das inländische Arbeitskräftepotenzial zu fördern.

Die Unternehmen müssen seitdem die offenen Stellen in meldepflichtigen Berufen dem RAV melden. Anschliessend sind Regionale Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angehalten, den Arbeitgebern in innerhalb von drei Arbeitstagen Dossiers mit geeigneten Stellensuchenden für die gemeldeten Stellen zu übermitteln.

Diese Meldung können die Unternehmen über drei Kanäle weiterleiten:

  1. Direkte Information ans RAV, persönlich, telefonisch oder per E-Mail
  2. Über die Onlineplattform arbeit.swiss
  3. Mittels einer Programmierschnittstelle (API), indem neue Stellen aus dem Computersystem der Firmen automatisch übermittelt werden.

Wie der Vorteil für Stellensuchende geschaffen wird

Während einer Frist von fünf Arbeitstagen sind die offenen Stellen in meldepflichtigen Berufen nur auf job-room.ch veröffentlicht. Dort können registrierte Stellensuchende die Stelleninserate einsehen. Schweizweit hat insgesamt nur rund ein Viertel der Stellensuchenden ein solches Konto.

Bisherige Erfahrungen und kantonale Unterschiede

Der Frage, ob die Stellensuchenden dieses Privileg überhaupt nutzen, ob in den Kantonen für einige Stellenmeldungen überhaupt genügend passende Stellensuchende vorhanden sind und wie die kantonalen Unterschiede sich darstellen, geht eine Studie der Universität Lausanne gemeinsam mit der ETH Zürich in einer neuen empirischen Studie im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), nach.

Die Resultate zeigen, dass die RAV auf etwas mehr als die Hälfte (55%) aller Stellenmeldungen in meldepflichtigen Berufen mindestens einen Kandidaten vorschlagen. Diese Vorschlagsquote unterscheidet sich jedoch in der Untersuchungsperiode zwischen den Kantonen beträchtlich.

Während im Kanton Appenzell Innerrhoden nur auf 7% der Stellenmeldungen mindestens ein Vermittlungsvorschlag übermittelt wurde, lag der Anteil im Kanton Genf bei 86%.

Im Kanton Aargau steht die Vorschlagsquote bei 67%.

Wer mehr über alle Studienergebnisse erfahren will: Hier die Zusammenfassung aller Erkenntnisse in einer gut übersichtlichen Publikation.

Was Stellensuchende darüber wissen sollten

  1. Kandidatenvorschläge, die von den RAV direkt an die Firmen übermittelt werden, führen etwas häufiger zu einer Anstellung als Aufforderungen an Stellensuchende, sich auf eine gemeldete offene Stelle zu bewerben.
  2. Meldepflichtige Stellen wurden in den ersten 35 Tagen nach Freischaltung im Schnitt 14-mal pro 100’000 Stellensuchende betrachtet. Das ist mehr als doppelt so oft wie nicht meldepflichtige Stellen (6 Klicks).
  3. Die Datenanalyse zeigt, dass Stellensuchende mit einer höheren Bildung, besseren IT-Kenntnissen und einer Schweizer Staatsbürgerschaft den Job-Room stärker nutzen.
  4. Weitere Datenerhebungen zeigen, dass ältere Stellensuchende den Job-Room erstaunlicherweise mehr als junge Stellensuchende nutzen – und nicht etwa weniger, wie man intuitiv erwarten würde.
  5. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Vermittlung steigt, je mehr Kandidatendossiers übermittelt werden. Die Studie zeigt: Erst wenn die RAV mehr als neun Dossiers vorschlagen, ist die Vermittlungswahrscheinlichkeit doppelt so gross, wie wenn nur ein einzelnes übermittelt wird.

Die Empfehlung von Netzwerk Kadertraining lautet

  1. Schöpfen Sie bei Ihrer Stellensuche alle Möglichkeiten und Chancen aus.
  2. Nutzen Sie alle Vorteile des Jobroom.
  3. Gehen Sie entspannt damit um, wenn Sie zur Berufsgruppe gehören, die der Stellenmeldepflicht unterliegt, es kann sich daraus ein Vorteil entwickeln.