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Bewerbungserfolg beginnt im Kopf

Was unterscheidet erfolgreiche Bewerbende von allen anderen? Es ist vor allem ihr Mindset, das in ihnen die Kraft freisetzt, alle ihre Potenziale, Kompetenzen und Ressourcen für die Stellensuche einzusetzen.
Nicht nur die richtigen Qualifikationen sind wichtig. Auch Deine innere Einstellung beeinflusst wesentlich die individuellen Karrierechancen und damit den persönlichen Erfolg.

Wer den Begriff Erfolg googelt, bekommt zurzeit ca. 136 Millionen Treffer. Es gibt so viele verschiedene Definitionen von Erfolg. Du brauchst selbst Deine individuelle Antwort auf die Frage „Was ist Erfolg für mich?“.
Eine Definition von Erfolg kann sein: „Ich bin erfolgreich, wenn ich eine Entscheidung treffe, dann ins Handeln komme und ein Ergebnis erreiche, mit dem ich glücklich und zufrieden bin“. Der Duden beschreibt Erfolg als „positives Ergebnis einer Bemühung“ oder „Eintreten einer beabsichtigten, erstrebten Wirkung“.

Unbewusste Glaubenssätze beeinflussen das Denken

Jeden Tag begleiten zwischen 60.000 und 70.000 Gedanken unser Handeln. Davon laufen ca. 95 Prozent unbewusst ab. Bewusste Gedanken unterstützen uns bei allem Neuen, beim Reflektieren und Lernen. Die Unbewussten steuern unsere Routinen und Gewohnheiten und bestimmen unser Auftreten und unsere wichtigsten Entscheidungen. Diese unbewussten Gedanken setzen sich in uns als Glaubenssätze fest, die sich auf unsere tradierten Werte, Erfahrungen und Überzeugungen beziehen. Es sind die tief verankerten Annahmen über uns und die Welt um uns herum. Die meisten unserer Glaubenssätze sind sinnvoll und gut für uns. Es gibt allerdings auch welche, die uns negativ beeinflussen oder gar blockieren können und uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen.
Wer dem Glaubenssatz verfallen ist „Bewerben ist ein Kampf“, wird das in der persönlichen Haltung und dem Auftritt zeigen – und zwar negativ.

Negative Glaubenssätze beeinflussen das Handeln

Die über viele Jahre gelernten und gefestigten negativen Glaubenssätze sind tief in der Persönlichkeit verankert. Sie sind absolut subjektiv und doch erscheinen sie ihren Besitzern als wahr und selbstverständlich.
Es lohnt sich, die eigenen Glaubenssätze einmal unter die Lupe zu nehmen und offenzulegen. Damit wird den negativen Gedanken schon viel entgegengehalten.
Die erfolgreiche und nachhaltige Auflösung unbewusster Glaubenssätze ist eine Voraussetzung, um Spitzenleistungen abzurufen. Denn unser Denken formt unser Handeln.
Die neuronalen Strukturen in unserem Hirn können sich ein Leben lang verändern. Das Prinzip der sogenannten Neuroplastizität beschreibt, dass wir lebenslang lernen können. Je häufiger wir in einer bestimmten Weise denken, desto stärker werden die entsprechenden neuronalen Pfade in unserem Gehirn. Das können wir uns alle zu Nutze machen.

5 Schritte zur Freisetzung Deiner Kraft

So kannst Du Dein Denken nutzen und Deine Kraft für die Stellensuche freisetzen:

  1. Erkenne Deinen inneren Dialog und riskiere mal einen tieferen Blick:
    • Wie steht es um meine Glaubenssätze?
    • Was treibt mich an?
    • Was bremst mich?
  2. Formuliere klare Ziele und positive Vorstellungen davon
    • Kenne ich meine beruflichen Ziele konkret?
    • Was benötige ich noch zum Erreichen des Zieles?
    • Wer kann mich dabei unterstützen?
  3. Nutze die Kraft von Visionen und positiven inneren Bildern:
    • Kann ich mir die ideale Position und Stelle wirklich gut vorstellen?
    • Gelingt es mir, alle meine Stärken, Kompetenzen und Potentiale gut zu beschreiben?
    • Kann ich klar und verständlich formulieren, wie und wo ich Nutzen stiften kann?
  4. Optimiere Dein Selbstmanagement
    • Bin ich bereit, Feedback einzuholen und meine einzelnen Schritte zu reflektieren?
    • Nutze ich meine Zeit konsequent dazu, positive Dinge für meine Ziele zu unternehmen?
    • Habe ich meine bewussten und auch unbewussten Motivationsstrategien durchschaut?
  5. Setze um und bleibe beharrlich auf dem Weg
    • Schaffe ich es, tägliche Routinen und Trainings einzubauen?
    • Wie schaffe ich es, rauszukommen, wenn ich in alte Muster zurückfalle?
    • Wie schaffe ich es, mein Potenzial zu erweitern, und wie plane ich Lernen?

Und zu guter Letzt: Feiere die Erfolge, und zwar nicht nur die grossen, sondern auch die kleinen. Wann immer Du bemerkst, dass Dein Denken sich ins Positive erweitert, dann solltest Du das auch gebührend anerkennen.